Gregor Stäheli

Slam Poet. Moderator. Schreiber. Schwätzer.

agenda.

  • Fri
    11
    Sep
    2015

    Rote Fabrik

    20:00Zürich

    Cooles Event

  • Sat
    19
    Sep
    2015

    Slam Baden

    20:00Nordportal, Baden
  • Wed
    30
    Sep
    2015

    Poetry Slam (Moderation)

    20:30Acapulco Bar, Zürich
  • Thu
    01
    Oct
    2015

    Jazz Slam

    20:30Tiefenbrunnen, Zürich
  • Tue
    06
    Oct
    2015

    Capital Slam

    20:00Rössli, Bern
  • Fri
    09
    Oct
    2015

    Slam St. Gallen

    20:15Grabenhalle, St. Gallen
  • Fri
    16
    Oct
    2015

    Slam Acapulco

    20:30Acapulco, Zürich
  • Sat
    17
    Oct
    2015

    Poetry Slam

    19:30Wollerau
  • Mon
    02
    Nov
    2015

    tattaa

    20:15Zürich
  • Thu
    19
    Nov
    2015

    wefsfs

    20:11Here
  • Sun
    13
    Dec
    2015

    Siegesshow mit Interrobang

    19:00Schauspielhaus Zürich
  • Fri
    18
    Dec
    2015

    Jazz Slam

    20:30Pratersauna Wien
  • Wed
    30
    Dec
    2015

    Slam Moderation

    20:30Acapulco Bar Zürich

blog.

guess who’s back

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Ein halbes Jahr geht so schnell rum. Ich bin erst noch in den Flieger ins weit entfernte Australien gestiegen und nun sitze ich wieder in meiner Wohnung in Zürich. «Rückkehr» wird in Buch, Film und Fernsehen oft gern sehr gross inszeniert. Massen von Leuten, die einen am Flughafen abholen. Banner und Fahnen mit dem eigenen Namen drauf. «Willkommen zurück» in grosser Schrift. Tränen fliessen, die Menschen liegen sich in den Armen und aus dem Off erklingt ein Geigenkonzert. Die Realität sieht anders aus.

Als ich am Flughafen Zürich-Kloten ankam, stand da kein Heer von weinenden Freunden. Niemand hielt ein Banner in der Hand und nirgendwo war auch nur eine einzige Geige zu hören. Und das war auch gut so. Nach 38 Stunden Reisezeit (drei Mal Umsteigen, nach der Devise «Preis vor Komfort») war ich innerlich und äusserlich von Schlaflosigkeit gezeichnet. Ich brauchte kein Empfangskommitee. Ich brauchte einen guten Freund mit zwei Bieren in der Hand, der mich nachhause bringt und mir Fondue kocht. Und das hatte ich.

Das Austauschsemester war zum Studieren da. Das ist zumindest die offizielle Begründung für meine Eltern und Professoren. Hinzu kamen jedoch unzählige Ausflüge, Abenteuer und Begegnungen. In Bezug auf mein Tun in Sachen Spoken Word konnte ich dieses halbe Jahr nutzen, um sowohl den Kopf zu lüften, als auch neue Ideen zu sammeln. Nebenbei durfte ich für das Onlineportal watson wöchentlich eine Art Kolumne schreiben – eine spontan entstandene Zusammenarbeit, die grossen Spass gemacht hat und bei der ich viel Freiheiten geniessen konnte. Zudem hatte ich das Privileg in Melbourne und Sydney je einmal beim Besuch eines Poetry Slams spontan auf die Bühne treten zu dürfen.

Ich beim Spoken Word in Melbourne.

Bevor ich nach Australien ging, lief es sehr gut mit Poetry Slams, Auftrittsanfragen usw. Als ich loszog, befürchtete ich, bis zur Rückkehr etwas in Vergessenheit zu geraten. Doch seit ich zurück bin, füllt sich der Terminkalender sehr rasch, was mich unheimlich freut. Ich habe wieder Zeit, Lust, Energie und Ideen, mit denen ich gerne vor Publikum trete. Ich freue mich darauf.

info.

slam poet.

Mit nicht mehr als einem selbst­ge­schrie­be­nen Text in der Hand oder im Kopf und 6 Mi­nu­ten Zeit­bud­get muss beim Poetry Slam das Pub­li­kum für sich ge­won­nen werden. Nicht nur we­gen der tra­di­tio­nel­len Sie­ger­prä­mie – ei­ner Fla­sche Whis­ky – hat sich Gregor die­ser Auf­ga­be in den letz­ten 8 Jahr­en schon hun­derte Male ge­stellt.

moderator.

Im Wett­kampf zu stehen, ist das eine. Durch einen sol­chen zu führen, das andere. Seit über 4 Jahren darf Gregor den Slam im Aca­pulco mo­derier­en. Ein­mal im Mo­nat wird es feu­er­poli­zei­lich eng in der Kult-Bar an der Zür­cher Lang­stras­se. Und das ist auch gut so. Denn an diesem Tra­di­tions­slam messen sich noch etablierte Künstler mit literarischen Jungfrauen.

schreiber.

Beim Poetry Slam ist die Per­­for­­mance die hal­­be Mie­te, wenn nicht gar noch mehr. Aber es gibt auch Mö­glich­kei­ten sich auf an­­de­ren Ka­­nä­len li­t­e­r­a­r­isch aus­­zu­­to­­ben. Ob Zei­tungs­ko­lum­ne, On­line­ru­brik oder Bro­schü­ren­bei­trag – Gregor schreibt ger­ne alles, was nicht ganz ernst ge­meint ist. Bis auf die Steuer­er­klä­rung.

schwätzer.

Das Wort an den Mann (oder die Frau) zu brin­gen – die­sen Auf­trag wusste Gregor be­reits als Klas­sen­kas­per zu wür­di­gen. Des­halb ist er durch­aus in der La­ge, aus der slam­me­ri­schen Kom­fort­zo­ne zu tre­ten und vor an­de­res Pu­bli­kum zu ste­hen. Bei­spiels­wei­se an Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, Schul­vor­trä­gen oder Fir­men­an­läs­sen.

Die Kelly Family wussten es, Elton John wusste es, ABBA wussten es, Eminem war sich seiner Sache da nicht so sicher, aber vor allem Ödipus wusste es: Mama ist die Beste.

«mama, die beste»

Diese Gesellschaft hat unzählige Probleme. Und ich bin eins davon.

«fit»

Viele sagen, sie seien schlecht im Schlussmachen. Mir fällt gerade auf, dass ich enorm schlecht im mit-mir-schluss-gemacht-worden-sein bin.

«holztüren sollten nicht stefan heissen»

Sie war so schön wie Schulfrei, so berauschend wie Radio im Tunnel und so atemberaubend wie Würgedraht.

«am ursprung des urteils»

Ich habe es langsam satt, wie die Spitex von Christoph Blocher immer nach dem Rechten sehen zu müssen.

«güsel»

Ich nahm dann aber nur das für mich brauchbare heraus und blendete den Rest einfach aus. Ich glaube das nennt man Journalismus.

«siegertyp»

Ein Fass ohne Boden ist ja immerhin noch ein Rohr.

«peter pan»

videos.

Zum Video «Peter Pan»

Zum Video «Peter Pan»

Zum Video «Siegertyp»

Zum Video «Siegertyp»

Zum Video «Fit»

Zum Video «Fit»

bilder.

biografie.

person.

Gregor Stäheli (*1990 in Basel-Stadt) steht seit 2009 auf den Brettern, die seine Welt bedeuten – auf Poetry-Slam-Bühnen im gesamten deutsch­sprachigen Raum. Nun könnte an dieser Stelle betont werden, dass er sich schon immer für Literatur und Lyrik interessierte. Es könnte behauptet werden, dass er schon als kleiner Bücherwurm im Schlaf Goethe rezitierte. Aber all das wäre gelogen. Lesefaul und poesiefremd rutschte er mehr zufällig als prädestiniert im 19. Lebensjahr in die Slam-Szene. Seither fährt er mit learning-by-doing ziemlich gut.

stil.

Gregor Stäheli entdeckt als genauer Beobachter die lustigen, absurden, aber auch ruhigen Seiten des Lebens und verpackt das Beste daraus pointensicher in seine Texte. Ohne sich an Klischees zu vergehen, dafür mit viel Witz und Charme, bietet er Einblicke in seine Welt des zweifelnden Träumers – oft persönlich, meist selbstironisch, stets wortgewandt. So lässt er sein Publikum daran teilhaben, wie es ist, ein Siegertyp zu werden, wie man sich das müssige Studentenleben vorzustellen hat, oder welche Probleme sich aus Entscheidungs-Schwierigkeiten ergeben.
Mit zahlreichen Auftritten und Slam-Siegen hat er sich in der Schweizer Poetry-Slam-Szene einen Namen gemacht – und gehört unumstritten zu dessen wichtigsten und aktivsten Vertretern.

Ein toller Typ.

diverse kollegen

Wer soll das sein?!

barack obama

Es liegt nicht an Dir!

diverse exfreundinnen

Ich bin stolz auf Dich.

mama

Wer sind Sie und was machen Sie in meiner Wohnung?!

jennifer aniston

Der schuldet mir noch Geld!

sepp blatter

kontakt.

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So, hier mal die neuen Auftrittsdaten. Viel los im September, uiuiui. ... See MoreSee Less

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Ich durfte wieder an einem meiner Lieblingsslams auftreten, vielen Dank Neubad Luzern. ... See MoreSee Less

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Liebe Basler Gefolgschaft, morgen geht für mich das öffentliche Geschwätze mit dem Viertel Slam wieder los. Ich freu mich auf Menschen. ... See MoreSee Less

Viertel Slam

August 22, 2017, 7:30pm - August 22, 2017, 11:00pm

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